Kreislaufprodukte

GreenCycle ist ein Vordenker des nachhaltigen Wertstoff-managements.

GreenCycle ist ein Vordenker des nachhaltigen Wertstoffmanagements.

Wertstoffmanagements

GreenCycle bereitet gebrauchte Wertstoffe wie Papier, Kartonagen und Folien zu neuen und möglichst gleichwertigen Produkten auf. So entsteht ein ökonomisch und ökologisch sinnvoller Wertstoffkreislauf und natürliche Ressourcen werden geschont.

Aufgrund ihrer langjährigen Projektarbeit für die Unternehmen der Schwarz Gruppe verfügt GreenCycle über umfassende Erfahrung sowie ein fundiertes technisches und logistisches Wissen über maßgeschneiderte Wertstoffkreisläufe.

Die Aufstellung der Schwarz Gruppe mit ihren starken Handelsmarken Kaufland und Lidl, zahlreichen Produktionsbetrieben und den Spezialisten für Entsorgung und Wiederaufbereitung von GreenCycle bietet dafür einzigartige Möglichkeiten, um neue, innovative Kreislaufprodukte zu entwickeln. Damit lassen sich Kosten senken und gleichzeitig die Umwelt entlasten.

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Kreislaufprodukte im Überblick

Kreislaufprodukte

Papier

  • Papierfabrik
  • Kunde
  • Entsorger
  • Transporteur
Papierfabrik

Papierfabrik

Mit der Auflösung der Papier- und Kartonageballen beginnt in der Papierfabrik das eigentliche Recycling. Die so gewonnenen Wertstoffe fließen in den Produktionsprozess. Neue Produkte aus Papier und Kartonage entstehen und werden den Kunden zeitnah zur Verfügung gestellt.

Kunde

Kunde

Transportbehälter, Verpackungen, Werbematerial – täglich fallen in Industrie und Handel enorme Papier- und Pappemengen an. In einem Schneckenverdichter wird das anfallende Material vor Ort komprimiert. In einem Container gesammelt, stehen die Wertstoffe zur Abholung bereit.

Entsorger

Entsorger

Bei Bedarf entleeren Entsorgungspartner von GreenCycle die Papier- und Pappcontainer aller angeschlossenen Kunden. Das hier entgegengenommene Material wird abermals verdichtet. Zu raumsparenden Ballen verpresst, lagern Kartonage und Papier geschützt auf den Entsorgerhöfen bis zum Transport in die Papierfabrik.

Transporteur

Transporteur

Optimale Auslastung aller Sattelzüge so lautet das Ziel von GreenCycle. Jedes Kilo, jeder Millimeter zählt. Nur vollständig beladen verlassen die Lkw die Höfe der Entsorger. So werden Diesel, CO₂ und Kosten gespart. Und die Umwelt wird bestmöglich geschont.

GreenCycle stellt Geschäftspartnern aus Industrie und Handel eine praxiserprobte Sammeltechnik für die täglich anfallenden, enormen Mengen an Pappe und Papier zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt GreenCycle bei der Auswahl des optimalen Verarbeiters für das Papier-Recycling. 

Für den Handelskonzern Lidl entwickelte GreenCycle einen Papier-Wertstoffkreislauf, der aus 1,2 Tonnen Altprospekten etwa eine Tonne 100-prozentig recyceltes Kreislaufpapier fertigt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern hilft auch, Kosten zu reduzieren. 

Kreislaufflasche

Kreislaufflasche

  • Filiale
  • Zentrallager
  • Recyclingwerk
  • Kunststoffverarbeitung
  • Abfüllwerk
  • Zentrallager
Filiale
Filiale

Filiale

Wer eine PET-Wasser- oder PET-Limonadenflasche in einen der Pfandautomaten wirft, unterstützt den gruppeneigenen, einzigartigen Wertstoffkreislauf. Denn diese Flaschen werden genutzt um daraus neue Saskia- und Freeway-Pfandflaschen herzustellen.

Logistikzentrum
Zentrallager

Zentrallager

Von den Filialen wird das Leergut per LKW zu einem Zentrallager gebracht. Dort werden die PET-Flaschen zu ca. 80 x 100 Zentimeter großen Ballen gepresst. In einen Ballen passen ca. 7.000 – 8.000 gepresste Flaschen. So können sie platzsparend zum Recyclingwerk transportiert werden.

Recyclingwerk

Recyclingwerk

Im Recyclingwerk werden die PET-Flaschen nach Farbe sortiert und die Etiketten sowie die Deckel abgelöst. Anschließend werden die Flaschen zerkleinert und gewaschen, um sie dann zu lebensmitteltauglichem Regranulat zu verarbeiten. Dieses PET-Recyclingmaterial wird später für die Flaschenproduktion genutzt.

Kunststoffverarbeitung

Kunststoffverarbeitung

Die nächste Station ist die Kunststoffverarbeitung. Hier werden die Rohlinge für die Flaschen hergestellt. Dafür wird recyceltes PET-Material mit neuem Kunststoff gemischt. Derzeit werden durchschnittlich mehr als 50% Recyclingmaterial eingesetzt.

Abfüllwerk

Abfüllwerk

Von der Kunststoffverarbeitung werden die Rohlinge zu unseren Abfüllwerken gebracht. So lassen sich diese im Vergleich zu fertigen Flaschen besonders platzsparend transportieren. In den Abfüllwerken werden die Rohlinge erhitzt und dann zu fertigen Flaschen aufgeblasen. Nach der anschließenden Reinigung werden sie befüllt und etikettiert.

Logistikzentrum
Zentrallager

Zentrallager

Die Saskia- und Freeway-Flaschen werden auf kürzestem Weg von den deutschlandweiten Abfüllwerken zum Zentrallager gebracht und kommissioniert. Das bedeutet: Es wird eine Mischung der Getränke zusammengestellt, die die jeweilige Filiale benötigt. Vom Zentrallager aus werden die Flaschen in die Märkte gebracht.

Flaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) kommen vor allem im Bereich der Getränkeindustrie zum Einsatz. GreenCycle entwickelte gemeinsam mit den gruppeneigenen Produktionsbetrieben, der MEG (Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke), und der Handelskette Lidl einen in der Branche einzigartigen Wertstoffkreislauf: Die „Kreislaufflaschen“ der Marken „Saskia“ und „Freeway“ werden nach Gebrauch in den Filialen wieder eingesammelt, vorsortiert und in einem speziell entwickelten Verfahren wiederaufbereitet. Auf diese Weise ist es gelungen, den Anteil des recycelten PET-Materials der eigens für Lidl hergestellten Flaschen kontinuierlich auf derzeit durchschnittlich mehr als 50 Prozent zu steigern – die 1,5-Liter-Wasserflasche der Marke „Saskia“ Still besteht sogar aus bis zu 100 Prozent Recyclat.

Das Besondere an der Kreislaufflasche ist der integrierte Wertstoffkreislauf der Schwarz Gruppe: Da alle Teilnehmer des Wertstoffkreises — Recyclingwerke, Kunststoffverarbeitung, Abfüllwerke und Einzelhandel — zur Schwarz Gruppe gehören, verfügt die Gruppe über einzigartige Kenntnisse über alle übergreifenden Prozesse und deren Optimierungspotenziale. 

Folien und Kunststoffe

Folien und Kunststoffe

  • Kunststoffverwerter
  • Kunde
  • Transporteur
  • Granulierer
Kunststoffverwerter

Kunststoffverwerter

Hier verflüssigt sich unter großer Hitze frisches und recyceltes Granulat zu einer Masse. Mit großem Druck in eine Form gepresst, durch Düsen geführt oder mittels beider Techniken in eine Form geblasen, entstehen auf diese Weise neue Produkte. Diese werden den Kunden zeitnah zur Verfügung gestellt.

Kunde

Kunde

Umverpackungen, Preisleisten, Kunststoffnetze – täglich fallen in Industrie und Handel enorme Mengen polyethylenhaltiger Materialien an. Nach Farben (Bunt und Klar) vorsortiert, komprimieren die Schrank- und Kanalballenpressen von GreenCycle das Material vor Ort. Die so gewonnenen Kunststoffballen stehen zur Abholung bereit.

Transporteur

Transporteur

Optimale Auslastung aller Sattelzüge, so lautet das angestrebte Ziel von GreenCycle. Jedes Kilo, jeder Millimeter zählt. Nur vollständig beladen fahren die Lkw die Höfe der Granulierer an. So werden Diesel, CO₂ und Kosten eingespart. Und die Umwelt wird bestmöglich geschont.

Granulierer

Granulierer

Nach der Anlieferung verflüssigen die Granulierer die sortenreinen Kunststoffe zur so genannten Schmelze. Durch dünne Düsen zu Strängen geformt und abgekühlt, schneiden rotierende Messer das eigentliche Granulat. In Säcken verpackt oder als Schüttgut geliefert, geht es an die Verwerter.

Sammelsäcke, Blumeneimer, Umverpackungen, Preisleisten, Kartoffelnetze sowie Folien und Kunststoffe sind allgegenwärtig. Sie bestehen meist aus polyethylenhaltigen Materialien (PE-Materialien). 

GreenCycle entwickelt passende Wertstoffkreisläufe, um   die Kunststoffe zu recyceln. Im Zuge dessen trennt sie die PE-Materialien nach unterschiedlichen Kriterien, um diese sorten- und farbgerecht wiederzuverwerten.

Danach werden die Wertstoffe komprimiert. Das sorgt für eine optimale Auslastung der Transportlogistik, was wiederum Kosten und COeinspart.

Der Pfandsammelsack von Lidl ist ein typisches Kreislaufprodukt. Der Sammelsack besteht zu 100 Prozent aus Altfolien von Lidl. Die bunten Kunststoffe verarbeitet die Schwarz Gruppe hauptsächlich zu Restmüll- und Sammelsäcken, die ebenfalls kein externes Material enthalten. 

Biomasse

Biomasse

  • CO2 Aufname
  • Rohstoff
  • Vergärung
  • Nutzung
CO2 Aufname

CO₂ -Aufnahme

Das im Verbrennungsprozess anfallende CO₂ wird beim Pflanzenwachstum während der Photosynthese genutzt um neue Biomasse zu generieren.

Rohstoff

Rohstoff

Grundsätzlich werden alle noch verzehrfähigen Lebensmittel an die Tafel abgegeben. Abgelaufene bzw. nicht mehr verzehrfähige Bioabfälle werden über einen internen Wertstoffkreislauf entsorgt. Diese Bioabfälle werden in den Filialen eingesammelt, zentral verdichtet und wenn möglich an regional ansässige Biogasanlagen abgegeben.

Vergärung

Vergärung

In den Biogasanlagen wird die angelieferte Biomasse zu Biogas vergärt.

Nutzung

Nutzung

Das gewonnene Biogas wird behandelt und in das lokale Erdgas-Leitungsnetz eingespeist und steht somit einer Vielzahl von Endverbrauchern zur Verfügung. Ein Teil des Biogases wird verdichtet und z.B. in Verbrennungsmotoren zum Antrieb von Dienstfahrzeugen genutzt. Bei diesen Verbrennungsprozessen entsteht wiederum CO₂.

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe wie Kaufland und Lidl spenden Lebensmittel, die zwar nicht mehr verkaufs-, aber dennoch verzehrfähig sind, kostenlos an die Tafeln. Die Lebensmittel, die nicht weitergegeben werden können, werden an die Logistikzentren zurückgeführt und von dort an Biogasanlagen verteilt.  

Die von den Filialen angelieferte Biomasse wird dabei mittels spezieller Press- und Abrollcontainer zunächst verdichtet und dann zu regionalen Biogasanlagen transportiert. 

In den Biogasanlagen wird die Biomasse zu Biogas vergärt und in ein lokales Erdgas-Leitungsnetz eingespeist. GreenCycle hat diesen Wertstoffkreislauf geplant und umgesetzt.