Circulus

Die Forschungsgruppe Circulus untersucht Wege zur grünen Kreislaufwirtschaft. GreenCycle unterstützt mit Knowhow aus der Praxis.

Wie nachhaltig können Rohstoffe aus Pflanzen sein?

Rohstoffe aus Pflanzen

Die Nachwuchsforschungsgruppe Circulus an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg arbeitet an Lösungen, wie die Transformation zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft gelingen kann. GreenCycle unterstützt die Forschungs­arbeit mit Knowhow, insbesondere zur wirtschaftlichen Machbarkeit im unternehmerischen Tagesgeschäft.

Nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen, den Ressourcenverbrauch senken, Treibhausgasemissionen reduzieren: Ob und wie dies durch Nutzung von pflanzlichen Rohstoffen möglich ist, will Circulus herausfinden. Insgesamt fünf junge Forscherinnen und Forscher aus den Sozial-, Wirtschafts-, Ingenieurs- und Technikwissenschaften gehen der Frage nach, wie eine nachhaltige Ressourcenwirtschaft der Zukunft gestaltet werden kann. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt, das 2016 startete und bis 2021 läuft.

Bio-Kreislaufwirtschaft: pflanzliche Rohstoffe mehrfach nutzen

Auf der Suche nach Ersatz für Öl, Gas und Kohle setzen Deutschland und viele andere Staaten verstärkt auf die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen. Sie streben eine Transformation hin zur so genannten Bioökonomie an. Darin liegen aber nicht nur Chancen, sondern zugleich auch wirtschaftliche, ökologische und soziale Herausforderungen. So wächst etwa die Sorge um eine Flächenkonkurrenz zwischen dem Anbau von Energiepflanzen und Nahrungsmitteln.

Die Kreislaufwirtschaft bietet eine mögliche Lösung für diese Herausforderungen. Ziel ist es, in der Bioökonomie Pflanzen so zu verwenden, dass die aus ihnen gewonnenen Materialien in der Produktion eingesetzt, über Recyclingstufen mehrfach verwertet und schließlich in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können.

Wissenschaftlich fundiert zu nachhaltigen Alternativen

Das Ziel der Forschungsarbeit von Circulus ist, die Auswertung der ökologischen Nachhaltigkeit von wirtschaftlichen Alternativen. Auf dieser Basis soll es möglich sein, wissenschaftlich fundierte und konkret umsetzbare Transformationspfade zu definieren. Beispielswiese erstellt das Forscherteam die Ökobilanz von unterschiedlichen Abfallmanagementstrategien und entwickelt Szenarien für kreislauffähige Produkte und Prozesse. Diese Ergebnisse werden mit Kooperationspartnern abgestimmt, unter anderem auch mit GreenCycle, das die Erkenntnisse der Forschungsgruppe auf ihre Praxistauglichkeit hin prüft.